Veröffentlicht in Windows Server 2003, Windows XP Professional

Aktivierung der Debugprotokollierung für die Benutzerumgebung

Verwenden Sie den Registrierungs-Editor, um den folgenden Registrierungseintrag hinzuzufügen oder zu ändern:

Unterschlüssel: HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\Winlogon
Eintrag: UserEnvDebugLevel
Typ: REG_DWORD
Wert: 10002 (Hexadezimal)

Für „UserEnvDebugLevel“ sind die folgenden Werte möglich:

NONE 0x00000000
NORMAL 0x00000001
VERBOSE 0x00000002
LOGFILE 0x00010000
DEBUGGER 0x00020000
Der Standardwert ist NORMAL|LOGFILE (0x00010001).

Hinweis Zum Deaktivieren der Protokollierung wählen Sie NONE (0x00000000) aus.

Diese Werte können kombiniert werden. Sie können zum Beispiel VERBOSE 0x00000002 und LOGFILE 0x00010000 kombinieren, um 0x00010002 zu erhalten. Wenn für UserEnvDebugLevel der Wert 0x00010002 gesetzt ist, sind somit sowohl LOGFILE als auch VERBOSE aktiviert. Die Kombination dieser Werte entspricht der Verwendung einer OR-Anweisung.

0x00010000 OR 0x00000002 = 0x00010002

Hinweis Wenn Sie die Option UserEnvDebugLevel auf „0x00030002“ festlegen, werden die entsprechenden Details in der Datei „Userenv.log“ in der ausführlichsten Form protokolliert.

Das Protokoll wird in die Datei „%Systemroot%\Debug\UserMode\Userenv.log“ geschrieben. Falls die Datei „Userenv.log“ größer ist als 300 KB, wird die Datei umbenannt zu „Userenv.bak“, und es wird eine neue Protokolldatei erstellt. Dies tritt auf, wenn sich ein Benutzer lokal oder über Terminaldienste anmeldet und der Winlogon-Prozess startet. Da die Größenprüfung jedoch nur erfolgt, wenn sich ein Benutzer anmeldet, wächst die Größe der Datei „Userenv.log“ auf über 300 KB.

Die Grenze von 300 KB kann zwar nicht geändert werden, wenn Sie aber für die Datei „Userenv.bak“ das Schreibschutzattribut festlegen, wird die Datei „Userenv.log“ unbegrenzt größer. Sie sollten diese Methode allerdings nur vorübergehend verwenden und das Schreibschutzattribut wieder von der Datei „Userenv.bak“ entfernen, sobald Sie die Problembehandlung abgeschlossen haben.

Veröffentlicht in Windows 7, Windows XP Professional

Client zieht keine Gruppenrichtlinien und meldet keine RSOP Daten

Gruppenrichtlinien werden an einem Client in der Domäne nicht übernommen/angewendet.

gpresult meldet keine RSOP-Daten

Lösung:
CMD ausführen
in das Verzeichnis \%windir%\system32 wechseln
regsvr32 /n /i userenv.dll
cd wbem
mofcomp secrsop.mof
gpupdate /force
System neustarten

Jetzt sollten wieder alle Gruppenrichtlinien und auch gpresult funktionieren.

Veröffentlicht in Windows 7, Windows Server 2008

Laufwerksbuchstabe zu erst

Wenn Sie unter Windows 7 auf ‚Computer‘ klicken, zeigt das Betriebssystem alle Laufwerk an, die am entsprechenden Rechner angeschlossen sind. Dabei fällt auf, dass der zugewiesene Laufwerksbuchstabe standardmäßig rechts neben dem Namen des Laufwerks erscheint. Da dies gerade bei langen Datenträger-Bezeichnungen schnell unübersichtlich wird, können Sie mit einer kleinen Änderung in der Registry dafür sorgen, dass der Laufwerksbuchstabe als erstes ganz links vorzufinden ist.

Öffnen Sie dazu zunächst mit dem Kommando regedit die Registry und navigieren Sie zum Schlüssel

"HKEY_LOCAL_MACHINE / Software / Microsoft / Windows / CurrentVersion / Explorer".

Erstellen Sie hier einen neuen DWORD-Wert (32 Bit) mit dem Namen „ShowDriveLettersFirst“. Klicken Sie nun auf den neuen Eintrag und weisen Sie ihm den Wert „4“ zu. Beenden Sie den Registry-Editor und starten Sie den Computer neu. Die Laufwerksbuchstaben werden dann in Zukunft immer vor dem Namen angezeigt.