Veröffentlicht in Windows Server 2003, Windows XP Professional

Manuelles Memory Dump erstellen

Um einen manuellen Memory Dump zu erstellen muss das System hierzu wie folgt vorbereitet werden.

1. Start Registry Editor
2. Suchen Sie den folgenden Registrierungsunterschlüssel
(PS/2 Tastatur)
HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services
\i8042prt\Parameters
(USB Tastatur)
HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services
\kbdhid\Parameters
3. Fügen Sie folgenden Registry Eintrag hinzu
Name: CrashOnCtrlScroll
Datentyp: REG_DWORD
Wert: 1
4. Ändern des Registrykeys
HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\CrashControl
WertName: CrashDumpEnabled
Datentyp: REG_DWORD
Wert: 1
5. Registryeditor beenden und System neustarten.

Sobald ein Problem wieder auftritt, erstellen Sie den manuellen Dump indem Sie die Tastenkombination
CTRL+SCROLL+SCROLL bzw. STRG+ROLLEN+ROLLEN drücken.
ACHTUNG: RECHTE „CTRL-Taste“ bzw. „STRG-Taste “ (nicht linke!)

Mehr Infos auch unter
http://support.microsoft.com/kb/244139/DE
http://support.microsoft.com/kb/254649
http://support.microsoft.com/kb/130536

ZU BEACHTEN IST sind folgende Punkte:
– Tastatur sollte direkt lokal am Server angeschlossen werden. Ein manueller Dump via Remote-Steuerung oder über KVM-Switch ist nicht möglich.
– Systemeigenschaften | Erweitert | Starten und Wiederherstellen | Einstellungen => auf Kernel-Speicherabbild stellen
– Pagefile muss grösser sein (+100MB) als der physikalische Speicher
– Pagefile muss auf der gleichen Partition liegen wo sich auch das Betriebssystem befindet
– Freier Speicherplatz auf der Partition muss grösser sein als das pagefile
– Deaktivieren Sie alle ASR-Features (Automated System Restart) auf dem System, da diese die Dump-Erstellung verhindern

Veröffentlicht in Windows 7, Windows Server 2003, Windows XP Professional

Kein Zugriff auf die Kommandozeile

Die Nutzung der Kommandozeile auf Windows-Systemen sollte ausschließlich kompetenten IT-Spezialisten vorbehalten sein. Sonst ist nicht auszuschließen, dass Anwender mit zu viel Zeit den einen oder anderen Tipp ausprobieren. Dies hat nicht selten unerwünschte Folgen, die dann der Administrator ausbaden muss. Um hier vorzubeugen, können Sie über einen entsprechenden Eintrag in der Registry die Nutzung der Kommandozeile ausschalten.

Mit dem richtigen Registry-Eintrag unterbinden Sie, dass ein Anwender mit der Kommandozeile arbeiten kann

Navigieren Sie zunächst in der Registry zum Pfad „HKEY_CURRENT_USER \ Software \ Policies \ Microsoft \ Windows \ System“. Oft ist es so, dass die beiden letzten Schlüssel noch nicht vorhanden sind und Sie diese erst anlagen müssen. Schaffen Sie dann im Schlüssel „System“ einen neuen DWORD-Wert mit dem Namen „DisableCMD“. In den Eigenschaften für diesen Wert steht „0“ für einen unbeschränkten Zugriff auf den Command-Prompt. Mit dem Eintrag „1“ kann der Anwender die Kommandozeile nicht mehr nutzen. Wer ganz auf Nummer sicher gehen will, trägt hier eine „2“ ein, was zusätzlich die Ausführung von Batch-Dateien unterbindet.

Veröffentlicht in Windows 7, Windows Server 2008

Windows-7-Explorer: Bibliotheken und Co. entfernen

Abhilfe schafft hier das kostenlose Programm von Andreas Fleischmann vom Softwarehersteller Sinn. Das Kommandozeilenprogramm “ Windows Explorer Navigation Pane Configuration“ kurz “ WENPCFG“ bietet die Möglichkeit über Kommandozeilenparameter, entsprechende Knoten aus dem Navigationsbereich des Explorers zu entfernen oder natürlich auch wieder anzeigen zu lassen. Das Tool führt die notwendigen Änderungen in der Registry unter HKEY_LOCAL_MACHINE und HKEY_CLASSES_ROOT durch.

Mehr Infos und der Download:
http://www.s-inn.de/blog/post/remove-Libraries-Favorites-in-windows-explorer-navigation-pane.aspx
oder
https://blog.4-it.net/download/WENPCFG.zip