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Ordner als virtuelles Laufwerk einbinden

Manchmal werden bestimmte Ordner sehr häufig benutzt und schnell ist der Wunsch da, den Ordner als eigenständiges Laufwerk im Windows-Explorer aufzulisten. So gelangt man in Zukunft über das Laufwerk direkt in den Ordner. Das ständige Navigieren durch das Dateisystem würde entfallen. Außerdem könnte man so einzelne Laufwerke schaffen, dessen Inhalte voneinander getrennt sind und so für mehr Übersichtlichkeit sorgen.

Für solche Fälle bietet es sich an, das Verzeichnis als Laufwerk einzubinden. Dieser Vorgang wird in der Fachsprache auchMounten genannt und bedeutet montieren. Man montiert also ein Laufwerk an einen Ordner. Das Mounten eines Verzeichnisses als Laufwerk ist ähnlich wie beim Mounten eines Laufwerks als Verzeichnis, nur in die umgekehrte Richtung.

Alternativ könnte man zwar durch Partitionieren ein Laufwerk erstellen und die Dateien in die neue Partition verschieben. Das würde jedoch einen erhöhten Aufwand bedeuten (Partitionieren, Verschieben der Daten, Neueinrichtung der Datensicherung, Einrichtung der Freigaben im Netzwerk etc.). Es wäre wesentlich einfacher, das Verzeichnis als Laufwerk zu mounten.

Mit dem Programm subst.exe Ordner als Laufwerk mounten

Leider gibt es in der Datenträgerverwaltung kein adäquates Mittel, um einen Ordner als Laufwerk zu mounten. In Windows ist ein Tool mit dem Namen subst.exe integriert, mit dem das Mounten realisiert wird. Hierfür gibt man entweder in der Eingabeaufforderung oder im Suchfeld die entsprechenden Befehle ein. Die Syntax zum Mounten ist:

  • subst Laufwerksbuchstabe Ordnerpfad
  • Beispiel: subst Z: C:\Mountordner

Leider ist es so, dass das Laufwerk nach dem nächsten Neustart des Rechners verschwindet. Um das Laufwerk dauerhaft im Windows-Explorer einzubinden, muss man den Befehl bei jedem Neustart automatisch aufrufen lassen.

Hierfür wird eine Batch-Datei erstellt. Die Batch-Datei wird dann in den Autostart oder in die Aufgabenplanung eingebunden. In Zukunft würde Windows bei jedem Neustart automatisch die Befehle ausführen und die Laufwerke würden automatisch erstellt werden.

Laufwerk wieder entfernen

Mit dem Befehl subst und dem Schalter /d wird ein Laufwerk manuell wieder entfernt. Beispiel um das Laufwerk Z: zu entfernen:

subst Z: /d

Auch hierfür könnte man eine Batch-Datei erstellen und z.B. auf dem Desktop ablegen. Per Doppelklick auf die Batch-Datei würden dann die Laufwerke entfernt werden.

Veröffentlicht in Windows 7

Deaktivieren von IPv6- oder deren Komponenten in Windows

Manuell deaktivieren Sie oder reaktivieren Sie IPv6 oder seine Komponenten

Deaktivieren von IPv6

Sie können IPv6 auf dem Host-Computer über den Registrierungswert DisabledComponents deaktivieren. Der Registrierungswert „DisabledComponents “ wirkt sich auf alle Netzwerkschnittstellen auf dem Host.

Wichtig Befolgen Sie die Schritte in diesem Abschnitt sorgfältig. Wenn Sie die Registrierung nicht ordnungsgemäß ändern, können schwerwiegende Probleme auftreten. Bevor Sie diese bearbeiten, Sichern Sie die Registrierung für die Wiederherstellung für den Fall, dass Probleme auftreten.

Deaktivieren Sie bestimmte IPv6-Komponenten, gehen Sie folgendermaßen vor:

  1. Klicken Sie auf Start, geben Sie Regedit in das Feld Suche starten , und klicken Sie dann regedit.exe in der Liste Programme auf.
  2. Klicken Sie im Dialogfeld Benutzerkontensteuerung auf Weiter.
  3. Im Registrierungs-Editor zu suchen Sie, und klicken Sie auf den folgenden Registrierungsunterschlüssel:
    HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\Tcpip6\Parameters\
  4. Doppelklicken Sie auf DisabledComponents um den Eintrag „DisabledComponents “ zu ändern.

    HinweisWenn die DisabledComponents Eintrag nicht verfügbar ist, müssen Sie ihn erstellen. Gehen Sie hierzu folgendermaßen vor:

    1. Klicken Sie im Menü Bearbeiten , zeigen Sie auf neu, und klicken Sie dann auf DWORD-Wert (32-Bit).
    2. Geben Sie DisabledComponents, und drücken Sie dann die EINGABETASTE.
    3. Doppelklicken Sie auf DisabledComponents.
  5. Geben Sie einen der folgenden Werte im Feld Wertdaten so konfigurieren Sie das IPv6-Protokoll auf den gewünschten Status, und klicken Sie dann auf OK:
    1. Geben Sie 0 ein, um alle IPv6-Komponenten (Windows-Standardeinstellung) wieder zu aktivieren.
    2. Typ 0xFF So deaktivieren Sie alle IPv6-Komponenten, mit Ausnahme der IPv6-Loopback-Schnittstelle. Dieser Wert wird auch Windows für die bevorzugte Verwendung von IPv4 auf IPv6 durch Ändern der Einträge in der Präfixrichtlinientabelle konfiguriert. Weitere Informationen finden Sie unter Auswahl von Quell- und Zieladressen.
    3. Geben Sie 0 x 20 , Ändern der Einträge in der Präfixrichtlinientabelle IPv6 IPv4 vorzuziehen.
    4. Geben Sie zum Deaktivieren von IPv6 auf allen Nontunnel Schnittstellen (LAN und Point to Point Protocol [PPP] Schnittstellen)0 x 10 .
    5. Geben Sie 0 x 01 deaktivieren Sie IPv6 auf Tunnelschnittstellen alle.
    6. Geben Sie 0 deaktiviert alle IPv6-Schnittstellen mit Ausnahme der IPv6-Loopback-Schnittstelle.

Verwenden Sie den Registrierungswert DisabledComponents um zu überprüfen, ob IPv6 deaktiviert ist. Führen Sie hierzu den folgenden Befehl an einer Eingabeaufforderung für Windows:

reg query HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Services\Tcpip6\Parameters /v DisabledComponents

Wenn Sie dies tun, erhalten Sie die folgende Fehlermeldung angezeigt:

Fehler: Das System konnte den angegebenen Registrierungsschlüssel oder-Wert zu finden.

Wenn Sie diese Fehlermeldung erhalten, wird der Registrierungswert “ DisabledComponents “ nicht festgelegt. Wenn derDisabledComponents Wert festgelegt ist, überschrieben die Einstellungen in den Verbindungseigenschaften.

 

 

Quelle: http://support.microsoft.com/kb/929852/de

Veröffentlicht in Windows 7

Nutzerkonten unter Windows 7 ausblenden

Auf manchen Rechnern werden bestimmte Profile lediglich zum Ausführen von internen Diensten eingerichtet. Mit einem kleinen Trick können Sie diese Konten vor Angriffen von außen schützen. Dazu müssen Sie lediglich einzelne Profile mit einem Eintrag in der Registry gezielt vom Windows-Anmeldebildschirm entfernen. Durch das Ausblenden reduziert sich die Zahl möglicher Angriffspunkte, da die betroffenen Accounts auch nach innen unsichtbar erscheinen.

Öffnen Sie zunächst den Registrierungs-Editor und wechseln Sie zum Schlüssel „HKEY_LOCAL_MACHINE \ SOFTWARE \ Microsoft \ WindowsNT \ CurrentVersion \ Winlogon \ SpecialAccounts \ UserList“. Mit einem Standardwert von „0“ stellen Sie das Konto unsichtbar. Den Namen des Kontos definieren Sie über das Einrichten eines neuen DWORD-Werts. Dieser wird wie immer mit der rechten Maustaste generiert und sollte den exakten Namen des auszublendenden Benutzer-Kontos tragen.