Veröffentlicht in Windows 7, Windows Server 2003, Windows Server 2008, Windows XP Professional

Google Chrome per Gruppenrichtlinie installieren und verwalten

Der Chrome-Browser von Google lässt sich in der Chrome for Business-Edition im Windows Domänen-Netzwerk per Gruppenrichtlinie verteilen und verwalten.

Anbei ein Beispiel für eine Domäne unter Windows Server 2008 R2.

Vorbereitungen

Google Chrome for Business als MSI-Installer herunterladen und auf einer Netzwerkfreigabe speichern.
– Die Richtlinienvorlagen herunterladen und entpacken.
– Die Dateien “chrome.admx” nach “C:\Windows\PolicyDefinitions” kopieren.
– Die deutsche “chrome.adml” nach “C:\Windows\PolicyDefinitions\de-DE” kopieren.

Google Chrome per Gruppenrichtlinie verteilen

– Die Gruppenrichtlinienverwaltung öffnen.
– Ein neues Gruppenrichtlinienobjekt anlegen und bearbeiten.
– Zu “Computer- oder Benutzerkonfiguration – Richtlinien – Softwareinstallation” wechseln.
– “Aktion – Neu – Paket…” anklicken.
– Den MSI-Installer auswählen. Achtung: Nicht via lokalen Pfad, sondern via UNC auswählen. Andernfalls schlägt die – Verteilung fehl!
– Im Dialog “Software bereitstellen” “Zugewiesen” auswählen.
– Das Gruppenrichtlinienobjekt mit der Domäne oder Organisationseinheit verknüpfen.

Je nachdem ob die Softwareinstallation auf Computer oder Benutzer angewendet wird, wird der Browser beim nächsten Start des Computers oder bei der nächsten Benutzeranmeldung installiert.

Google Chrome per Gruppenrichtlinie verwalten

– Die Gruppenrichtlinienverwaltung öffnen.
– Ein neues Gruppenrichtlinienobjekt anlegen und bearbeiten.
– Zu “Computer- oder Benutzerkonfiguration – Richtlinien – Administrative Vorlagen – Google” wechseln.
– Die gewünschten Einstellungen vornehmen.
– Das Gruppenrichtlinienobjekt mit der Domäne oder Organisationseinheit verknüpfen.

Sobald die Gruppenrichtlinien aktualisiert werden, greifen die neuen Einstellungen. Dies funktioniert sogar, während der Browser geöffnet ist.

Erweiterungen per Gruppenrichtlinie installieren

Nachfolgend ein Beispiel wie man die beliebte AdBlock-Erweiterung per Gruppenrichtlinie installiert.

– Die Gruppenrichtlinienverwaltung öffnen.
– Das Gruppenrichtlinienobjekt öffnen, das für die Verwaltung von Google Chrome zuvor angelegt wurde.
– Zu “Computer- oder Benutzerkonfiguration – Richtlinien – Administrative Vorlagen – Google – Google Chrome – Erweiterungen” wechseln.
– Die Einstellung “Liste der Erweiterungen konfigurieren, deren Installation erzwungen wurde” aktivieren und auf “Anzeigen” klicken.
– Folgende Zeile einfügen:

gighmmpiobklfepjocnamgkkbiglidom;https://clients2.google.com/service/update2/crx

Sobald die geänderte Gruppenrichtlinie greift, wird automatisch die Erweiterung installiert. Das funktioniert ebenfalls, während der Browser geöffnet ist.

Troubleshooting

Erhält man beim Öffnen zum Bearbeiten des Gruppenrichtlinienobjekts die Fehlermeldung “Doppelte Definition des Elements category gefunden mit dem Namen google”, die admx-Datei mit einem Editor, z.B. Notepad++, öffnen und zu der in der Fehlermeldung angegeben Zeile wechseln. Die doppelte Definition suchen und umbenennen.

Veröffentlicht in Windows 7, Windows Server 2003, Windows Server 2008, Windows XP Professional

Computer sperren via Verknüpfung

Jeder kennt die Funktion um seinen eigenen Computer zu sperren und so das unbefugte Benutzen zu verhindern. Standardmäßig wird diese Funktion über STRG + ALT + ENTF aufgerufen und dann “Computer sperren” ausgewählt oder die WINDOWS -TASTE und L

Das ganze geht aber auch über eine Verknüpfung. Dazu legt man sich auf dem Desktop einfach eine Verknüpfung an, die diese Funktion dann hat.

Zunächst einfach auf dem Desktop eine neue Verknüpfung anlegen, der Verknüpfung einen beliebigen Namen geben (z.B. Computer sperren) und aus Befehlszeile

rundll32.exe user32.dll, LockWorkStation

Funktioniert unter Windows XP, Windows Vista, Windows 7 und auch Windows 8.

Veröffentlicht in Citrix, Windows Server 2003

W2k3 Server: Keine RDP- oder ICA-Verbindung nach Sicherheits-Update MS12-024 möglich

Am Dienstag, 10.04.2012, hat Microsoft das Sicherheits-Update MS12-024 veröffentlicht. Dieses behebt eine – von Microsoft als kritisch deklarierte – Sicherheitsanfälligkeit bei Microsoft Windows (http://technet.microsoft.com/de-de/security/bulletin/ms12-02…).Nach der Installation dieses Sicherheits-Update kommt es an Terminalservern mit Windows Server 2003 und Citrix zu Problemen mit der RDP- bzw. ICA-Verbindungen: Es kommen keine RDP bzw. ICA-Verbindungen mehr zustande.

In der Ereignisanzeige finden sich folgende Einträge:

Typ: Fehler
Quelle: TermService
Ereigniskennung: 1014
Beschreibung: Unzulässiges Modul kann nicht geladen werden:
C:\WINDOWS\system32\RDPDD.DLL
– oder –
C:\WINDOWS\system32\vdtw30.DLL
– oder –
C:\WINDOWS\system32\tdsys.dll

Vorgehen zur Problemlösung:

Möglichkeit 1
Das Zurücksetzen des RDP-Tcp (Überwachungsthread) oder des ICA-Tcp (Überwachungsthread) in der Terminaldiensteverwaltung behebt das Problem nur temporär bis zum nächsten Neustart des Terminalservers.

Möglichkeit 2
Deinstallieren Sie das Sicherheits-Update MS12-024 (KB2653956).
Starten Sie den Terminalserver neu.
Installieren Sie die LDR/QFE-Version des Hotfixes KB958476 (http://support.microsoft.com/kb/958476/en-us).
Installieren Sie das Sicherheits-Update MS12-024 (KB2653956) wieder.

Möglichkeit 3 (von Microsoft empfohlen)
Deinstallieren Sie das Sicherheits-Update MS12-024 (KB2653956).
Starten Sie den Terminalserver neu.
Laden Sie die ausführbare Datei des Sicherheits-Update MS12-024 (KB2653956) für Ihr Betriebssystem herunter:
http://www.microsoft.com/download/en/details.aspx?displaylan… (32-Bit-Version)
http://www.microsoft.com/download/en/details.aspx?displaylan… (64-Bit-Version)
Installieren Sie das Sicherheits-Update über folgenden Befehl:
C:\<Pfad der Exe-Datei> /b:sp2QFE
Beispiel: C:\WindowsServer2003-KB2653956-x86-ENU.exe /b:sp2QFE

Quelle:
http://www.sbcpro.de Blog (http://www.vdiinabox.net/?p=150)
– DATEV Informationsdatenbank Dokument 1070285 vom 20.04.2012 (http://www.datev.de/inus2/inus?handler=fdoc&db=DB00&…)