Lösung zum Problem ist hier beschrieben
kb.vmware.com/kb/1033725
… der IT blog
Lösung zum Problem ist hier beschrieben
kb.vmware.com/kb/1033725
Um einem User die Möglichkeit zu geben ein Postfach wie z.B. info@kunde.de im Outlook als zusätzliches Postfach einzubinden und dann dadurch die Möglichkeit besteht aus diesem Postfach eine Mail zu versenden und die Gesendete Mail bleibt dann im Gesendete Objekte muss die Berechtigung auf das Postfach wie folgt gesetzt werden.
Add-MailboxPermission POSTFACH -user USERALIAS -AccessRights FullAccess -AutoMapping $False
Anschließend im Outlook das Postfach als eigenständiges/zusätzliches Postfach einbinden.
Gruppenrichtlinien werden nur von einem Benutzer- oder einem Computerobjekt übernommen. Sicherheitsgruppen können als Filter verwendet werden, um unterschiedliche Richtlinien etwas dynamischer gestaltet aufgrund Mitgliedschaft eines Benutzers oder eines Computers dieser Gruppe anzuwenden.
Diese definiert den Verwaltungsbereich einer Richtlinie, den sogenannten Scope of Management (SOM). Jedes Objekt das die Richtlinie übernehmen soll, muss im Verwaltungsbereich der Richtlinien liegen. Es ist genau wie im Dateisystem. Soll eine Datei dieselben Berchtigungen anwenden, wie die, die auf D:\Daten definiert sind, dann muss die Datei in dem Ordner oder einem Ordner darunter liegen. In D:\Vertrieb können anderen Rechte definiert sein, eine Datei unterhalb von D:\Daten wird nicht von diesen Rechten betroffen sein. Wird eine Datei von D:\Daten nach D:\Vertrieb verlegt, dann sollten die Rechte geändert werden. Wenn man möchte, daß für D:\Daten und D:\Vertrieb dieselben Rechte gelten, dann müssen die Rechte 2mal, auf beiden Ordner gesetzt werden. Oder man definiert die Rechte schon auf D:\, einer „Treppenstufe“ darüber.
Die OU ist als Filter eher eine grobe Zuordnung, da ein Objekt nur in einer OU liegen kann. Es gibt für übergreifende Regeln nur bedingt Möglichkeiten, diese Ausnahmen oder Sonderwünsche mit einer OU abzubilden. Diese Ausnahmen sind eher genereller Natur, also fast schon keine Ausnahmen mehr.
Wenn das Objekt im Verwaltungsbereich der Richtlinie liegt, dann muss es das Recht „übernehmen“ haben, um die Richtlinien auch anwenden zu dürfen. „Lesen“ alleine reicht nicht aus. „Übernehmen“ ist ein eigenes Recht, das es im AD genau für diesen Zeck gibt.
Ihr seht die Gruppen, die das Recht haben die Richtlinie zu übernehmen auf dem Reiter „Bereich“ im mittleren Abschnitt „Sicherheitsfilterung“. Ich empfehle euch einen kleinem Umweg über den Reiter „Delegation“ dann unten rechts auf die Schaltfläche „Erweitert“. Da wird es wesentlich deutlicher, was man tut und man kann an dieser Stelle im Gegensatz zum Reiter Bereich sogar mit „Verweigern“ arbeiten, was ich aber sehr sparsam als Recht verwenden würde.
Ganz wichtig ist jetzt bei der Filterung, das die Reihenfolge der Richtlinien stimmt, wenn beide Richtlinien auf derselben Ebene definiert sind. Über die Schaltflächen kann diese Reihenfolge manipuliert werden und die Richtlinien können „von oben nach unten“ sortiert werden. Das Konzept basiert auf LAST WRITER WINS. Der letzte, der den Wert schreibt bestimmt den Wert. Leider ist die GPMC dieser Regel in der Ansicht auf den ersten Blick nicht gefolgt. Der Entwickler hat es wie im Sport definiert: Wer auf Platz 1 (also ganz oben) steht gewinnt und diese Richtlinie bestimmt somit den Wert. Das bedeutet aber leider, das der „Letzte“ in der gedachten Reihenfolge nich „unten“ erscheint, sondern eben „oben“.
Die Liste muss von unten nach oben betrachtet werden um die Ablaufreihenfolge zu sehen. Wie gesagt: Es ist wie im Sport.
Beispiel:
In meinem Beispiel geht es wie immer um den Bildschirmschoner. Dieser soll für alle gelten und nach 10 Minuten mit Kennwortschutz aktiviert sein. Es gibt aber in meinem Unternehmen immer wieder Situationen bei denen der Bildschirmschoner nicht angewendet werden darf oder er einfach nur stört: Produktionsmaschinen, Überwachungsmonitore, Leitsysteme, Präsentationsmaschinen, Wegweiser usw. Diese Anwender stecke ich in eine eigene Sicherheitsgruppe „BS_Ausnahme“ und diese kriegen keinen Bildschirmschoner.
Lösung a)
Ich verweigere das „Übernehmen“ für die Gruppe „BS_Ausnahme“ auf der GPO „B_Bildschirmschoner 10 Minuten aktiv“. Geht prima, aber Ich mag verweigern nicht … man sieht es nicht in der Oberfläche und es setzt sich immer durch, was zu beides zu Folgefehlern führen kann.
Lösung b)
Ich arbeite mit 2 Richtlinien. Jeder bekommt einen Bildschirmschoner, aber ich schalte ihn nachträglich über die 2te Regel wieder aus, wenn ich Mitglied der Sicherheitsgruppe „BS_Ausnahme“ bin. Das gefällt mir persönlich besser.
Todo:
Im Bereich der Sicherheitsfilterung seht ihr jetzt nur noch die „BS_Ausnahme“ und die „Authentifizierten Benutzer“ stehen nicht mehr auf der Liste.
Wenn das Objekt im Verwaltungsbereich der Richtlinie liegt und es das Recht hat, die Richtlinien zu übernehmen, dann kann die Übernahme noch einmal aufgrund einer Hardwarevorraussetzung, Betriebsystemkondition oder jedes anderen beliebigen Werts, der über WMI zu finden ist gefiltert werden.
Die größte Schwierigkeit ist nun: Wie ist die Syntax und wo kriege ich die Werte her
Die einfachste Antwort: Verwendet den WMICodeCreator von Microsoft. Uralt, aber gut.
WMI Code Creator v1.0
http://www.microsoft.com/en-us/download/details.aspx?id=8572
Todo:

(klick-vergrößern)
Ein paar klassische WMI Abfragen:
Das ist eine neue Funktion, die nur innerhalb der Group Policy Preferences existiert und die Möglichkeit bietet innerhalb einer einzige Richtlinie PRO Eintrag einer Preference Filter über WMI und andere Techniken zu setzen. Die Client Side Extension der GPPs, kennt schon diverse Eckdaten des Systems und kann sie mit eigenen Variablen oder direkten Abfragen adressieren und abfragen.
Todo:
Hier können nicht nur einzelne Abfragen stattfinden, z.B.: nach der Sicherheitsgruppe, sondern es können mehrere Filter mit AND und OR kombiniert werden und mit „IST“ und „IST NICHT“ eingestellt werden, Zusätzlich gibt es noch die Möglichkeit eine Sammlung zu erstellen, Eine Sammlung bietet praktisch eine Klammer „(„“)“ um die definierten Filter, die widerum in Summe auf „IST“ und „IST NICHT“ definiert werden kann. Einzelne Filter und Sammlungen können auch mit „AND“ und „OR“ kombiniert werden. Hier ist praktisch die Ausnahme in der Ausnahme mit einer Ausnahme möglich.
Quelle: http://www.gruppenrichtlinien.de/artikel/filtern-von-gruppenrichtlinien-anhand-von-benutzergruppen-wmi-und-zielgruppenadressierung/